Grundlagen 3D Gestaltung: Wasserhahn
Gestaltung als Sprache
Wie muss ein Produkt gestaltet sein, damit seine Bedienung ohne Erklärung verständlich wird? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Semantikprojekt im Studiengang Integriertes Produktdesign (IP7) an der Hochschule der Medien Stuttgart. Entstanden ist ein Wasserhahn, dessen Form Orientierung gibt und die Nutzung intuitiv unterstützt.
Produktsemantik praktisch anwenden
Im Mittelpunkt des Entwurfs steht die Frage, wie sich Funktion über Gestaltung erklären lässt. Geometrie, Neigung und Griffgestaltung wurden gezielt eingesetzt, um Temperatur und Durchflussrichtung nachvollziehbar zu machen. Dabei wurden nicht nur ästhetische Aspekte berücksichtigt, sondern auch konstruktive Anforderungen. Die Mischerkartusche wurde früh in den Entwicklungsprozess integriert und ergonomische Überlegungen flossen direkt in die Gestaltung ein. So entstand ein reduzierter Entwurf, bei dem Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden sind.
Das Projekt verdeutlicht, wie Produktsemantik im Designprozess eingesetzt werden kann. Durch Skizzen, Mockups und digitale Modellierung in Rhino wurde untersucht, wie abstrakte Begriffe in konkrete Produktformen übersetzt werden können. Dabei wird Gestaltung zum Kommunikationsmittel: Die Form dient nicht nur der Gestaltung des Produkts, sondern unterstütztNutzer dabei, dessen Funktion intuitiv zu verstehen.
Grundlagen 3D-Gestaltung 2
Das Projekt entstand im Studiengang Integriertes Produktdesign (IP7) an der HdM Stuttgart:
_Von: Hanna Schaupp
_Modul: Grundlagen 3D-Gestaltung 2
_EDV: 180212
_ECTS: 5(SoSe25, 2. Semester)